Umwelt

Oekobilanz von Energiepflanzen

In Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt Agroscope haben die Autoren eine vielversprechende Methode (SALCA) zur Bilanzierung von energetisch genutzten Pflanzen entwickelt. Mithilfe dieser Methode werden Feldfrüchte nach ökologischen Kriterien betrachtet und kategorisiert. Die Bewirtschaftungsformen "biologisch" und "integriert" werden dabei verglichen. Der Artikel enthält die Ergebnisse der Untersuchungen und Literaturverweise.

Umwelt

Für eine Vergleichbarkeit von Feldfrüchten bzw Bewirtschaftungsformen, werden die Umweltwirkungen auf 1 kg Erntemenge (Trockensubstanz) ab Hoftor bezogen. Die ökologische Wirkungsabschätzung der Feldfrüchte wird mit der durch die Forschungsanstalt ART (Agroscope Reckenholz Tänikon) entwickelten Methode SALCA kalkuliert. Es werden zehn Wirkungskategorien unterschieden und tabellarisch gruppiert: "Ressourcen-Management", "Nährstoff-Management"; "Schadstoff-Management", "Biodiversitäts-Management" und "Bodenqualitäts-Management". Zudem werden bei der Berechnung die Produktionsvarianten "Integrierte Intensive Produktion (IPint)", "Integrierte extensive Produktion (IPext)" und "Biologische Produktion" unterschieden und einander gegenübergestellt. Dabei gilt das Ergebnis von "IPint" als Referenz. Die Ergebnisse machen deutlich, dass der Anbau von Kulturen im biologischen Verfahren zumeist ökologisch bessere Auswirkungen hat, als im integrierten Verfahren. Ausnahmen bilden die Winterfrüchte Winterweizen, Winterroggen und Winterraps. Die Gründe dafür liegen in der Kompensation des Chemieeinsatzes durch maschinellen Einsatz.


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Letzte Änderung 16.09.2015