Biogasnutzung im ländlichen Raum Der Beitrag verschiedener Anlagekonzepte zur regionalen Wertschöpfung und ihre Umweltleistung

Diese Studie beschreibt die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Konzepte der Biogasnutzung im Kontext der regionalen Wertschöpfung und der Umwelt und bewertet diese. Bei der Untersuchung werden drei Anlagetypen in Mecklenburg-Vorpommern miteinander verglichen a) Einzelhofanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung, b) Gaseinspeisung mit dezentraler Energieerzeugung in einem BHKW und c) Biogaspark mit Kraft-Wärme-Kopplung.

Biogasnutzung im ländlichen Raum Der Beitrag verschiedener Anlagekonzepte zur regionalen Wertschöpfung und ihre Umweltleistung

Die Studie untersucht die drei Nutzungsmodelle aus einer volkswirtschaftlichen Perspektive. Dabei werden die politischen Ziele von Mecklenburg-Vorpommern berücksichtigt. Diese umfassen Versorgungssicherheit, Förderung der Regionalwirtschaft und Umweltschutz.

Neben Wasserkraft ist die Biomasseenergie, die einzige erneuerbare Energieform, welche gespeichert und kontrolliert abgeben werden kann. Damit die Region unabhängiger von fossilen Energieträgern wird, braucht es in der untersuchten Region Grossanlagen. Landwirtschaftsbetriebe verfügen über zu wenig Kapital für neue Biogasanlagen, um in einem angemessenen Zeitraum die benötigte Energie zu produzieren. Grossanlagen generieren eine grössere Anzahl von neuen Arbeitsplätzen als landwirtschaftliche Biogasanlagen. Bei Einzelhofanlagen können gefährdete Arbeitsplätze allenfalls gesichert werden. Wegen der bedarfsorientierten Wärmenutzung schneidet das Modell der Biogaseinspeisung unter dem Aspekt Klimabilanz am besten ab. Bei der Bewertung Anlagetypen entsteht ein Zielkonflikt im Bezug auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und dem Umweltschutz. Bei Grossanlagen sind die Transportwege deutlich länger und der lokale Stoffkreislauf kann nicht mehr geschlossen werden.


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Letzte Änderung 16.09.2015