Auswirkungen von Komposten und von Gärgut auf die Umwelt, die Bodenfruchtbarkeit, sowie die Pflanzengesundheit Zusammenfassende Übersicht der aktuellen Literatur

Die Studie behandelt die Auswirkungen der Nutzung von Kompost und Gärgut auf Pflanzen und Boden in der Landwirtschaft. Sie stellt einen zusammenfassenden Überblick der aktuellen Literatur zum Thema dar. Besondere Aufmerksamkeit wird der Abfallwirtschaft zuteil. Hier kann die Schweiz auf herausragende Erfolge in der mittelfristigen Vergangenheit zurückblicken.

Auswirkungen von Komposten und von Gärgut auf die Umwelt, die Bodenfruchtbarkeit, sowie die Pflanzengesundheit Zusammenfassende Übersicht der aktuellen Literatur

Der Anspruch der Studie ist es die Fähigkeit der Kompostierung hervor zu heben. Der Prozess kann aus biogenen Abfällen gefragte Wertstoffe produzieren. Durch regelmässige Kompostgaben kann eine Verbesserung der Bodenstruktur erkannt werden. Zu den wertsteigernden Bodeneigenschaften werden die Krümelstabilität und das Porenvolumen des Bodens gezählt. Neben dieser physikalischen Eigenschaften, die zum besseren Gasaustausch und Versickern von Oberflächenwasser führen, kann Kompost aber auch als Nährstofflieferant herangezogen werden. Versuche zeigen aber, dass die Wirkung des Kompost nicht mit chemischen Düngern verglichen werden kann, da seine Nährstoffe nur langsam verfügbar werden. Komposte mit höherne Ligninanteilen (holzreich) tragen zu einer nachhaltigen Humusanreicherung bei. Diese Funktion ist auf den überwiegenden Bodenarten erwünscht.
Eine noch eher unerforschte Wirkung der Komposte ist deren unterdrückende Wirkung auf Krankheiten. Dabei können durch Kompostanwendung Pflanzenkrankheiten, bodenbürtige Pilzkrankheiten sowie Nematoden unterdrückt werden.


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Letzte Änderung 16.09.2015