Standortangepasste Anbausysteme für Energiepflanzen

Der Bericht sammelt die ersten Resultate eines Projektes zum Vergleich von optimierten Anbausystemen für die landwirtschaftliche Produktion von Energiepflanzen. Hintergrund des Projekts ist der stetig steigende Anteil von Ackerflächen, die für die Produktion nachwachsender Rohstoffe verwendet werden. Im Projekt werden mit Unterstützung von Landesforschungsanstalten und Landwirtschaftskammern Fruchtfolgeversuche in sieben deutschen Bundesländern durchgeführt. Studienstandorte sind verteilt in Deutschland.

Standortangepasste Anbausysteme für Energiepflanzen

Das Projekt hat zum Ziel die Einflüsse des Standortes ferner der Standortwahl auf die Erträge von Energiepflanzen zu ermitteln. Dabei wurde eine Standardfruchtfolge an sieben Standorten quer über die Bundesrepublik Deutschland bewirtschaftet und analysiert. Das Projekt lief über den Zeitraum von 2005-2007. Die Ergebnisse zeigen, dass mit einem vielfältigen Fruchtfolgesystem an allen Versuchsstandorten ein akzeptabler Ertrag möglich ist. Über alle Standorte betrachtet konnte die Fruchtfolge "Mais – Grünschnittroggen – Sudangrashybride – Wintertriticale - einjähriges Weidelgras" am besten überzeugen. Der Versuch zeigt ferner auch, dass unabhängig vom Standort die Wahl der Fruchtfolge weiterhin von grosser Bedeutung im Hinblick auf Ökonomie und Ökologie ist. Sorten mit schnellem Bestandesschluss erübrigen massiven Herbizideinsatz. Neben der Wahl des Fruchtfolgesystems ist für den Methanertrag als weiteren Prozessschritt der Bearbeitungszeitpunkt (bzw. Erntezeitpunkt) von Bedeutung. Am Beispiel Silageproduktion ist der Methanertrag eine Funktion der Erntemenge und diese ist vom Erntezeitpunkt und der Häufigkeit der Schnitte abhängig.


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Letzte Änderung 16.09.2015