Potential effects of changes in mean climate and climate variability on the yield of winter and spring crops in Switzerland

Die Studie von Climate Research untersucht die Auswirkungen des Klimawandels sowie die Variabilität des Klimas innerhalb eines Jahres auf den Pflanzenertrag. Dabei wurden Bestände mit Mais, Winterweizen und Raps im Untersuchungsgebiet Schweiz betrachtet. Mit den gesammelten Daten der Pflanzenbestände und des Klimas wurden Szenarien entworfen, um die mögliche Entwicklung des Pflanzenertrags darzustellen.

Potential effects of changes in mean climate and climate variability on the yield of winter and spring crops in Switzerland

Der Klimawandel bringt vor allem zwei grosse Veränderungen, die Auswirkungen auf die Umwelt haben. Einerseits nimmt die durchschnittliche Jahrestemperatur zu, andererseits nimmt der Anteil von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre zu. Diese veränderten Umstände beeinflussen das Wachstum von Pflanzen positiv wie negativ. Für die Berechnungen des Verhaltens von Pflanzenbeständen bilden umfangreiche Datengrundlagen die Basis. Klimadaten entstammen den Aufzeichnungen von Meteoswiss, die Prognosen für die Kohlendioxid-Emissionen entstammen dem Intergovernmental Panel on Climate Change.

Die Untersuchungen basieren auf Angaben zu Pflanzenbeständen von mehreren tausend landwirtschaftlichen Betrieben verteilt über die Schweiz. Anhand der klimatischen Aufzeichnungen, der Prognosen der atmosphärischen Zusammensetzung und der aktuellen Daten aus den Pflanzenbeständen werden Auswirkungen der klimatischen Veränderungen auf die Vegetation ermittelt. Die Sensitivität der Testpflanzen auf die Veränderungen ist sehr unterschiedlich. Einzig Winterweizen reagiert mit erhöhtem Wachstum positiv auf die Klimaveränderung und den Anstieg des Kohlendioxids. Blendet man die CO2-Emissionen aus, reagieren alle 3 Pflanzen negativ auf den Klimawandel und reagieren mit reduzierten Erträgen.. Nebenbei zeigen die Untersuchungen eine starke Abhängigkeit des Ertrages vom Anbauzeitpunkt und der Wärmesumme.


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Letzte Änderung 16.09.2015