Fabrik der Zukunft

Nutzung Nachwachsender Rohstoffe

Das Dokument ist Teil des Projekts "Fabrik der Zukunft" und sammelt eine Reihe von Möglichkeiten der innovativen Verwendung von Biomasse. Das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie ist an einer Umsetzung der Projekte interessiert und unterstützt diese. Die Entwicklung neuer Verfahren zur Herstellung von Rohstoffen auf der Basis erneuerbarer Ressourcen soll Alternativen zu aktuell verwendeten Technologien schaffen.

Fabrik der Zukunft

Der Band enthält 11 Verwendungsmöglichkeiten von nachwachsenden Rohstoffen. Bei den meisten Versuchen wird Biomasse für chemische Verfahren verwendet. Der Herausgeber streicht vor allem die Projekte "Grüne Bioraffinerie" und "Kernkraft – Kaskadische Nutzung von Steinobst-Restmassen" wegen deren Innovationscharakter hervor. Grüne Bioraffinerie ist der Titel eines umfassenden Versuchs zur chemischen Nutzung von Gärsäften aus der Silagelagerung. Dabei wird in Filtrationsschritten Milchsäure und eine Reihe von Aminosäurefraktionen aus den Silagesäften gewonnen. Die Projektleitung sieht die Technologie reif zur realen Umsetzung im industriellen Massstab.
Kernkraft beschäftigt sich mit der Menge an Obstkernen, die bei der Verarbeitung von Steinobst zu Nahrungsmitteln anfällt. Europaweit werden jährlich 550`000 Tonnen Steinobstkerne entsorgt. Die Verwendungsmöglichkeiten dieser sind vielfältig und erstrecken sich von der Nahrungsmittelindustrie über Kosmetik, Oberflächenbehandlung, Dentalbehandlung bis zur Polymerherstellung.
Die Projektsammlung Fabrik der Zukunft soll über die weitreichenden Möglichkeiten der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen informieren und innovative Techniken fördern.


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Letzte Änderung 16.09.2015