Low-Particle-Pelletfeuerung im Leistungsbereich von 100 bis 500 kW

Der Bericht enthält die zentralen Ergebnisse eines Forschungsprojektes zur Verminderung der Partikelemissionen bei der Verbrennung von Holz. Das "Low-Particle-Prinzip" ermöglicht eine Reduktion des Partikelausstosses bei der thermischen Verwertung von fester Biomasse durch eine kontrollierte Verbrennung bei der Pellets-Verfeuerung.

Low-Particle-Pelletfeuerung im Leistungsbereich von 100 bis 500 kW

Ziel des Versuchs ist die Erprobung einer neuen Technologie der Verbrennung mit vermindertem Partikelausstoss. Den Hauptanteil der Partikelemissionen machen anorganische Salze aus. Der Anteil organischer Emissionen liegt bei nur etwa 5 Massen-Prozent. Daher wird mit dem Low-Particle-Prinzip versucht, Salzbildung zu verhindern. Diese erfolgt durch Kondensation von verdampften Holzbestandteilen. Im Versuch wird durch Sauerstoffarmut im Glutbett eine Oxidation salzförmiger Holzbestandteile verhindert. Somit kondensieren diese auch nicht in der Abkühlphase aus.
Getestet wurde diese Technologie an einem 100kW Pelletofen. Um eine kontrollierte Feuerung sicherzustellen, wurde ein Regelkonzept entworfen und umgesetzt. Wichtig für die Versuchsarbeiten ist, die Emissionsreduktionen auch unter Teillastbetrieb zu gewährleisten. Nach Abschluss der Feuerungsoptimierung kann im Testbetrieb kein Zusammenhang zwischen Emissionen und Kesselleistung (20 – 100%) festgestellt werden. Der Versuch zeigt, dass bei der Umsetzung der Low-Particle-Pelletfeuerung eine Emissionsreduktion von 70 – 80% realisierbar ist.


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Letzte Änderung 16.09.2015