Lebensmittelbericht Österreich 2008

Der jährliche Lebensmittelbericht des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft zeigt einen Überblick über den Lebensmittelmarkt Österreichs. Er umfasst sowohl die Produktion und Herstellung als auch die Verarbeitung, den Binnen- sowie Exporthandel, Konsum und Lebensmittelrecht und –kontrolle. Die Stoff- und Warenströme sind tabellarisch und grafisch vom Rohstoff bis zu den Einzelhandelsprodukten erfasst.

Lebensmittelbericht Österreich 2008

Die landwirtschaftliche Produktion zeigt in Österreich im Jahr 2006 mit € 5,7 Mrd. einen Zuwachs von 4,5% im Vergleich zum Vorjahr. Fast alle Kennzahlen der österreichischen Landwirtschaft können mit positiven Veränderungen aufwarten. Annähernd die Hälfte (44%) der produzierten Güter sind Milch, Rinder, Kälber und Schweine. Abnehmender Fleischkonsum, zunehmende Marktmacht der Handelsketten und ein starker Konzentrationsprozess kennzeichnen die Marktlage der Fleischwirtschaft. Die Bauern liefern 2006 2,7 Mio t Milch an die Molkereien (+2% gegenüber 2005). Auch der Gemüseanbau kann eine Ertragssteigerung verbuchen (+3%). Der Verzehr von Gemüseprodukten stieg seit 1995 um 10 kg/Person auf 106 kg. Vor allem ist der asaisonale Verzehr dafür verantwortlich. Ebenso ist beim Obst eine Steigerung im Verbrauch zu sehen. Im Vergleich zur Saison 1996/97 werden 2005/06 11% mehr Obst konsumiert. Der überwiegende Teil der Nachfrage wird durch Importe gedeckt.

Der Lebensmittelmarkt verändert sich. Während der Fleischkonsum abnimmt, ist ein Zuwachs des Konsums der anderen Produktgruppen zu verzeichnen. Neben dem Konsum verändert sich auch der Absatzmarkt. Die Waren finden den Weg zum Kunden immer weniger über traditionelle Lebensmittelläden und immer häufiger über die Diskonter (Hofer, Lidl, etc).

Schlagworte: Produktion

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Letzte Änderung 16.09.2015