Monitoring zur Wirkung des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) auf die Stromerzeugung aus Biomasse

Der Bericht im Auftrag des Bundesministerium für Umwelt zeigt die Auswirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nach dessen Inkrafttreten 2004 auf die Stromerzeugung aus Biomasse. Das EEG findet seine Anwendung im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Es bringt eine Reihe von Anreizen für die Nutzung von Biomasse, technologische Innovationen und den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung.

Monitoring zur Wirkung des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) auf die Stromerzeugung aus Biomasse

Die Erhöhung des Anteils der Ökoenergie als Ziel, verabschiedet die deutsche Bundesregierung 2004 das EEG. Mit dem Gesetz sollen Bioenergieträger jeglicher Form und deren Beitrag zum Energiemix unterstützt werden. Eine deutliche Zunahme der Bioenergieanlagen ist zu sehen. Sowohl die Nutzung fester wie auch flüssiger Biomasse wird forciert. Im Speziellen sieht das EEG eine Unterstützung der Biogasnutzung vor. Allein vom Jahr 2006 auf 2007 steigt der Anteil der Stromerzeugung aus Biomasse von 2,3% auf 3,1% bzw 16,67 TWh. Seit der Implementierung des EEG kann ein deutlicher Zuwachs der installierten Leistung beobachtet werden.

Folgende Trends am Bioenergiemarkt werden beobachtet: Die durchschnittliche Leistung – somit die Grösse - der Neuanlagen nimmt zu. Es werden immer öfter Anlagen mit ORC-Technik erbaut, was im Gesetz besonders gefördert wird. Der Einsatz von Pflanzenölen zur Stromerzeugung ist kritisch zu betrachten, da die Einfuhr von Ölen aus dem Ausland mit Treibhausgasemissionen verbunden ist. Eine Novellierung des EEG wird diese von der Förderung ausschliessen. Nachfragezuwächse nach Agrarprodukten als Nahrungs- und Futtermittel und als Energiepflanzen stellen eine neue Herausforderung für den Markt dar, und bringen hohe Preissteigerungen. Immer mehr Anlagen bereiten Biogas auf höhere Qualität auf, da dies mit dem Innovationsbonus unterstützt wird.


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Letzte Änderung 16.09.2015