Energieoptimierung auf Kläranlagen

Der Artikel zeigt Optimierungsmöglichkeiten auf, die den Schweizer ARA-Betreiber motivieren sollen, das «Energiesystem Kläranlage» ganzheitlich zu betrachten.

Energieoptimierung auf Kläranlagen

Als Ausgangslage wird ein schweizweit verwendetes Verfahrensschema zur Abwasser- und Schlammbehandlung verwendet. Das anfallende Abwasser durchläuft bei diesem Verfahren eine Vorklärung. Anschliessend wird mit Belebtschlammbiologie der Schlamm eingedickt, gefault, entwässert und extern verbrannt. Das Klärgas aus der Faulung wird vor Ort in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Produktion von erneuerbarem Strom bei gleichzeitiger Abdeckung des Wärmebedarfes des Faulturms verwertet. Die Möglichkeiten der Energieoptimierung werden in fünf Bereiche unterteilt: interne Klärgasverwertung (bisherige Standardvariante), externe Klärgasverwertung, Optionen für die Wärmebereitstellung auf Kläranlagen, Steigerung der Klärgasproduktion, Energieeffizienzmassnahmen.

Um die Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen, braucht es eine standortspezifische Untersuchung. Die Systemgrenze soll von der Entstehung des Abwassers beim Verbraucher bis hin zur Lagerung der Verbrennungsasche reichen. Unter anderen sollen heutzutage zusätzlich Massnahmen zur Verminderung der Abwassermenge beim Verbraucher betrachtet werden.


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Letzte Änderung 16.09.2015