Crisis or not, renewable energy is hot

To reap the rewards, governments and companies should act now

Die Studie beschreibt die Sicht von PricewaterhouseCoopers auf die Entwicklungen im Markt der Erneuerbaren Energien in Europa. Analysiert wird die Situation in Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Holland, Spanien und England. Daraus werden Empfehlungen für Regierungen und Unternehmen im Hinblick auf die Ziele für das Jahr 2020 abgeleitet.

Crisis or not, renewable energy is hot

Der Europäische Strommix stammt heute zu 7% aus Erneuerbaren Energiequellen. Das Ziel der EU für das Jahr 2020 ist ein Anteil Erneuerbarer Energien von 20%. Die Autoren sind überzeugt, dass Erneuerbare Energien den Energiemarkt der Zukunft wesentlich beeinflussen und deshalb interessante Investitionsmöglichkeiten bieten. Investitionen in Erneuerbare Energien könnten positive Effekte auf die europäische Volkswirtschaft erzielen und so einen Beitrag zur Erholung der aktuellen Konjunkturkrise leisten. Eine der wichtigsten Quellen für Erneuerbare Energien ist die Biomasse. Als Investor sind hier insbesondere die Wärme-Kraft-Kopplung sowie Vergasungstechnologien interessant. Würde der Anteil von 20% Strom aus Erneuerbaren Energien alleine durch Biomasse gedeckt, bräuchte es rund 565 Mio. Kubikmeter Holz dazu. Dies würde Investitionen von rund 2.8 Trillionen Euro entsprechen. Im Vergleich zu anderen Erneuerbaren Energiequellen wäre Biomasse damit relativ kostengünstig (zum Vergleich: Geothermie 2.5 Trillionen Euro, Wind 3.5 Trillionen Euro, Solarenergie 22 Trillionen Euro).

Um das Ziel für das Jahr 2020 zu erreichen, sollte die Energiepolitik, gemäss den Autoren, insbesondere klar formulierte Ziele und Umsetzungsstrategien mit definierten Meilensteinen enthalten. Strategien sollten auf das Gesamteuropäische Ziel ausgerichtet werden und ein Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Ländern stattfinden.


Zum Seitenanfang
Letzte Änderung 16.09.2015