Fahrt ins Grüne

Wie weit bringen uns Biotreibstoffe der zweiten Generation? Kurzfassung der Studie von TA-SWISS “Future Perspectives of 2nd Generation Biofuels“, Bern 2010

Der Bericht fasst die wichtigsten Punkte der Studie “Future Perspectives of 2nd Generation Biofuels“ zusammen. Darin werden verschiedene Formen der Biotreibstoffe der 2. Generation im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit analysiert. Zudem wird das jeweilige Potential der Energieformen für die Schweiz unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien dargestellt.

Fahrt ins Grüne

Biotreibstoffe der 2.Generation (aus biol. Abfällen, Holz, Stroh, Gras usw.) weisen eine verbesserte CO2-Bilanz auf und konkurrenzieren die Lebensmittel-Produktion weniger stark als Biotreibstoffe der 1.Generation. Trotzdem sind bei diesen neuen Produktionsformen ebenfalls negative ökologische Auswirkungen zu erwarten. Die Studie geht anhand von 3 Szenarien der Frage nach, ob sich diese neue Generation von Biotreibstoffen im Markt gegenüber anderen Energieträgern behaupten kann. Die verschiedenen Arten von biogenen Energieträgern und Produktionsformen werden anhand von Kriterien wie Flächenverbrauch, Schadstoffemissionen und anderen Umweltauswirkungen, aber auch energetischer Wirkungsgrad und gesellschaftlich-ökonomische Aspekte untersucht. Es wird schliesslich die jeweilige Bedeutung und das Potential für die Schweiz abgeschätzt.

Die Schlussfolgerungen und Empfehlungen sind unter anderem folgende: Biotreibstoffe, die aus Abfällen und Restprodukten (z.B. Sägereiabfall) hergestellt werden, weisen die beste Bilanz im Hinblick auf die Nachhaltigkeit auf. Neben der Förderung von Biotreibstoffen muss aber auch die Elektromobilität und die Verbesserung der Fahrzeug-Effizienz gefördert werden, um eine substantielle Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen zu erreichen. Bei jeder Förderung sind vorbeugende Massnahmen gefordert, um negative Auswirkungen auf Ökosysteme und Gesellschaft zu verhindern.


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Letzte Änderung 16.09.2015