Biogas from energy crop digestion

Die von der IEA erstellte Broschüre gibt eine relativ knappe Übersicht über gängige Produktionstechnologien zur Herstellung von Biogas durch Vergärung von Energiepflanzen und was dabei zu beachten ist. Weitere inhaltliche Schwerpunkte sind die zu erwartenden Biogaserträge aus verschiedenen Pflanzeninputs und Angaben zum theoretischen Potential von Energiepflanzen in Europa und der Welt.

Biogas from energy crop digestion

Nach einem Überblick über verschiedene zurzeit verwendete Energiepflanzen und deren Methanerträge geht die Broschüre näher auf die Technologie und den operativen Betrieb von Biogasanlagen ein. Anhand von drei konkreten Anlagen mit drei verschiedenen Anlagetypen (nur Energiepflanzen, Energiepflanzen mit Co-Substrat und Trockenvergärung) werden die schematischen Abläufe und konkrete Input- und Ertragswerte aufgezeigt. Dazu kommen aus Praxisuntersuchungen erfolgte Ergebnisse über die Substratzusammensetzung, zu erwartende Bruttoerträge und Nettoenergieerträge pro ha für verschiedene Pflanzensorten. Zum Schluss wird auf die beschränkten Anbaumöglichkeiten von Energiepflanzen hingewiesen und das theoretische Potential abgeschätzt.
Wichtig für den ökonomisch gewinnbringenden Betrieb einer Biogas-Produktionsanlage aus Energiepflanzen sind hohe Biomasseerträge und tiefe Anbaukosten (z.B. Dünger). Mais bringt zurzeit die höchsten Nettoenergieerträge und ist die am häufigsten angebaute Energiepflanze. Die optimale Auswahl der Pflanze hängt aber stark von den Standortbedingungen (Klima, Boden, etc.) ab. Zudem ist eine schonende und nachhaltige Anbauweise für den langfristigen Ertrag ausgesprochen wichtig. Das ökologisch verträgliche Bioenergie-Potential in Europa wird für das Jahr 2030 auf total 6 EJ geschätzt.


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Letzte Änderung 16.09.2015