Zentrale Auswertung von Ökobilanzen landwirtschaftlicher Betriebe (ZA-ÖB)

Schlussbericht

Dieser Bericht zeigt die Ausarbeitung eines Konzepts zur Berechnung von Ökobilanzen in der Landwirtschaft. Auf der Basis von rund 300 Betrieben wurde eine zentrale Auswertung von einzelbetrieblichen Ökobilanzen aufgebaut. Der Hauptnutzen wurde darin gesehen, frühzeitig Kenntnisse über die Stärken und Schwächen der schweizerischen Landwirtschaft sowie über die Zusammenhänge von ökonomischen und ökologischen Erfolgsfaktoren zu gewinnen.

Zentrale Auswertung von Ökobilanzen landwirtschaftlicher Betriebe (ZA-ÖB)

Das Projekt «Zentrale Auswertung von Ökobilanzen landwirtschaftlicher Betriebe» (ZA-ÖB) des Bundesamtes für Landwirtschaft verfolgt zwei strategische Ziele. Zum einen soll die Eigenverantwortung der Landwirtinnen und Landwirte im Bereich Ökologie gefördert werden, die eine ökologische Optimierung des Betriebs erlauben soll. Zum anderen sollen potenzielle Umweltwirkungen der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe ermittelt werden. Durch die Wahl einer geeigneten Methodik und aussagekräftiger Indikatoren sollen ökologische Auswertungen von Betriebstypen, Landbauformen und Produkten durchgeführt werden. Ein zentraler Aspekt des Projekts war die Verknüpfung von ökologischen und ökonomischen Daten.

Die Folgerung dieses Schlussberichts deutet auf die grosse Variabilität der Ökobilanzergebnisse, welche sich in der Vielfältigkeit der Schweizer Landwirtschaft widerspiegelt. Dieses Ergebnis deute aber auch auf vorhandenes Optimierungspotenzial hin. Aufgrund der Vielfältigkeit der Schweizer Landwirtschaft ist es jedoch schwierig und wenig sinnvoll, allgemein gültige Empfehlungen zu formulieren. Vielmehr sollte versucht werden, innerhalb einzelner Betriebstypen die ökologischen Schwachpunkte zu eliminieren oder besser noch durch individuelle einzelbetriebliche Analysen gezielte Verbesserungen auf dem einzelnen Betrieb zu erreichen, welche in der Summe zu einer besseren Umweltleistung der gesamten schweizerischen Landwirtschaft führen werden. Eine Optimierung der Umweltwirkung über alle drei Funktionen, nämlich Landbewirtschaftung, Produktion von Nahrungsmitteln und Erzielung eines befriedigenden Erlöses, bleibt herausfordernd.


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Letzte Änderung 16.09.2015