Potentialstudie: Ressourcen- und Klimaeffizienz in der Landwirtschaft

Der vorliegende Bericht beschreibt die angewandten Methoden zur Abschätzung der nutzbaren Potenziale zur Strom- und Wärmeproduktion und zur Identifizierung der wichtigsten Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und Verminderung der Treibhausgasemissionen aus landwirtschaftlichen Prozessen und die damit ermittelten Resultate.

Potentialstudie: Ressourcen- und Klimaeffizienz in der Landwirtschaft

Diese Potenzialanalyse fokussiert auf das Potenzial der verschiedenen erneuerbaren Energiequellen und auf Energieeffizienz und Klimaschutz. Es werden Prozesse mit hohem Energieverbrauch und Treibhausgas-Emissionen identifiziert und beschrieben. In einem zweiten Schritt werden effiziente Massnahmen für Verbesserungen aufgezeigt.

Zur Berechnung des nutzbaren Potenzials werden für jede Technologie Referenzanlagen definiert. Die Kriterien dafür sind ihre Dimensionen, die Investitionskosten und die Grösse in Bezug auf die landwirtschaftlichen Tätigkeiten/Betriebe. Die hier verwendeten Referenzanlagen können auf den landwirtschaftlichen Gebieten gebaut und von einem Landwirt oder einer Gruppe von Landwirten finanziert und betrieben werden. Die Referenzanalagen wurden im Rahmen eines Experten-Workshops definiert.

Die Potentialstudie kommt zum Schluss, dass in der Landwirtschaft relevante Mengen an Treibhausgasemissionen eingespart werden können. Durch die in diesem Bericht quantifizierten Massnahmen können die Emissionen um etwa 1‘170‘000 Tonnen CO2-eq vermindert werden.

Die vorliegende Studie zeigt, dass die Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur Steigerung der Energieeffizienz und der Energieproduktion aus erneuerbaren Energien leisten kann. Diese beträchtlichen Potenziale können dann genutzt werden, wenn Landwirtschafts-, Energie- und Klimapolitik die richtigen Anreize setzen.


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Letzte Änderung 16.09.2015