Ausgestaltung und Bewertung eines marktbasierten und haushaltsunabhängigen Verpflichtungsansatzes zur CO2-Minderung im Wärmemarkt

Endbericht

In diesem Gutachten wurde untersucht, welche Optionen zur Gestaltung eines marktbasierten haushaltsunabhängigen Verpflichtungsansatzes zur CO2-Minderung im deutschen Gebäudebestand bestehen.

Ausgestaltung und Bewertung eines marktbasierten und haushaltsunabhängigen Verpflichtungsansatzes zur CO2-Minderung im Wärmemarkt

Das deutsche Bundesministerium der Finanzen (BMF) beauftragte Ecofys und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, einen Verpflichtungsansatz zur CO2-Minderung im deutschen Gebäudebestand zu entwickeln.
Eine allgemeingültige Definition für Verpflichtungssysteme gibt es nicht. In den Ländern, die solche Systeme bereits eingeführt haben, unterscheidet sich die Ausgestaltung erheblich. Ihnen gemein ist, dass Energieunternehmen verpflichtet werden, eine bestimmte Menge ihrer bei Endverbrauchern abgesetzten Energie, bzw. der damit verbundenen CO2-Emissionen, einzusparen.
Die Analyse eines möglichen Verpflichtungsansatzes zur CO2-Minderung erfolgte technologieoffen und berücksichtigte neben Sanierungsmassnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz auch einen verstärkten Einsatz CO2-armer/erneuerbarer Energien. Das Verpflichtungssystem soll in der Lage sein, die bestehenden Treibhausgas-Minderungsziele im Gebäudebestand möglichst kostengünstig auf kurz- und langfristig sinnvolle Weise zu erreichen und sich gut in das bestehende Förderinstrumentarium integrieren lassen.
Die Autoren stellen zusammenfasend fest, dass ein marktbasierter und haushaltsunabhängiger Verpflichtungsansatz ein geeignetes Instrument sein kann, um Minderungen der CO2-Emissionen im Gebäudebereich kostengünstig auf sinnvolle Weise zu erreichen.


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Letzte Änderung 28.01.2016