Erneuerbare Energien

Umweltfreundliche Versorgung

Die Versorgung von Bauten und Anlagen mit erneuerbaren Energien reduziert den CO2-Ausstoss und schont dadurch die Umwelt. Das Fachbuch zeigt die vielfältigen Möglichkeiten der erneuerbaren Energien.

Erneuerbare Energien

Zusammenfassung der Teilbereiche Holzenergie und Biogas:

Holzenergie: Holz ist ein erneuerbarer und, sofern nachhaltig genutzt, ein CO2-neutraler Energieträger. In den Schweizer Wäldern gibt es einen jährlichen Holzzuwachs von 9 Mio. bis 10 Mio. m3. Der biologische Zuwachs ist ein theoretisches Potenzial, weil verschiedene Restriktionen das energetisch nutzbare Potenzial schmälern. So sind viele Wälder mit der gegenwärtigen Technologie und Infrastruktur für eine Nutzung nicht oder schlecht zugänglich. Weiter gibt es ökonomische Restriktionen und eine Konkurrenz zur stofflichen Nutzung der Holzernte. Das sind die wichtigsten, aber keineswegs alle Restriktionen, welche das energetisch nutzbare Potenzial schmälern. Um das Altholz besteht ein intensiver Wettbewerb zwischen den Betreibern von Holzkraftwerken und der stofflichen Nutzung der Holzwerkstoffindustrie.

Biogas: Unter dem Begriff Vergärung versteht man den Abbau von biogenem Material durch Mikroorganismen unter Ausschluss von Sauerstoff, d. h. unter anaeroben Bedingungen. Mehrere Bakteriengruppen verwandeln den abgebauten Kohlenstoff in Biogas. Methangas ist eine Energieform, die seit Urzeiten existiert, sei es durch Vergärung im Naturkreislauf oder im Verdauungstrakt lebender Wesen. Immer sind daran Mikrobakterien beteiligt, welche durch ihre Aktivität natürliche Produkte – Biomasse – umsetzen und dabei in einem komplizierten biologischen Verfahren Biogas bzw. Methangas produzieren.


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Letzte Änderung 28.01.2016