Biogas im Ökolandbau: Wirtschaftlichkeit im Spannungsfeld zwischen Produktionssystem und Politik

Dieser Konferenzbeitrag analysiert die Rahmenbedingungen und finanziellen Aspekte der landwirtschaftlichen Stromerzeugung aus Biogas im Ökolandbau in Deutschland.

Biogas im Ökolandbau: Wirtschaftlichkeit im Spannungsfeld zwischen Produktionssystem und Politik

Die Entwicklung der landwirtschaftlichen Stromerzeugung aus Biogas in Deutschland wurde in der Anfangszeit massgeblich von ökologisch wirtschaftenden Pionierbetrieben geprägt. Die Implementierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 führte auch auf Ökobetrieben zu einer deutlichen Zunahme der Biogaserzeugung mit aktuell mindestens 180 Biogasanlagen. Trotz zahlreicher positiver innerbetrieblicher Effekte einer integrierten Biogaserzeugung blieb diese im Ökolandbau deutlich hinter der konventionellen Landwirtschaft zurück.
Die Hauptursache für den geringen Ausbau scheint die Wirtschaftlichkeit der ökologischen Biogaserzeugung darzustellen. Dieser Konferenzbeitrag Studi stellt daher anhand verschiedener Modellanlagen den Einfluss unterschiedlicher Faktoren auf die Wirtschaftlichkeit von Biogas im Ökolandbau dar und vergleicht sie mit konventionellen Anlagen.
Der ökonomische Vergleich ökologischer und konventioneller Biogasanlagen in Deutschland zeigt, dass konventionelle Anlagen v. a. aufgrund niedrigerer Kapital- sowie Rohstoffkosten im Vorteil sind.


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Letzte Änderung 29.01.2016