Holzasche: ein Dünger für die Landwirtschaft

Der Bericht fasst die Resultate einer Studie zu Auswirkungen des Einsatzes von Holzasche als Dünger auf die chemischen und biologischen Eigenschaften der Böden zusammen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Asche der untersuchten Zentrale Enerbois keine Risiken für die Böden darstellen.

Holzasche: ein Dünger für die Landwirtschaft

Holzasche wurde früher für die Kalkung der Böden und die Kaliumdüngung der Kulturen verwendet. Heute ist dieses Vorgehen nicht mehr gebräuchlich. Holzasche könnte jedoch auch heutzutage als Dünger bewilligt werden, sofern sie den geltenden Anforderungen an rezyklierte Dünger entsprechen. Ein Versuch mit Asche der Holzzentrale Enerbois (Waadt) in einem Gewächshaus von Agroscope in Changins zeigte, dass die Asche hohe Kalzium- und Kaliumgehalte aufweist und auch Spuren von metallischen Elementen enthielt, insbesondere von Kupfer, Zink und Nickel. Der Versuch hat bewiesen, dass das Kalium eine mit einem KCl-Dünger vergleichbare Düngungswirkung zeigt. Unter Bedingungen mit einem begrenzten Angebot an NPKMg führte die Verwendung von Asche zu einem positiven Effekt auf die Biomasseproduktion und die Kaliumaufnahme der Sonnenblumen. Die Aufnahme von Ni und Zn nahm jedoch ab, wahrscheinlich als Folge des negativen Effektes der Kalkdüngung auf die Löslichkeit dieser Elemente. Obwohl die Ni- und Cu-Gehalte über den in der Schweiz gegenwärtig zugelassenen Schwellenwerten für das Ausbringen von rezyklierten Düngern lagen, hat dieser Versuch gezeigt, dass es vor allem die Gehalte an Kalium sind, welche die Menge an auszubringender Asche begrenzen.


Zum Seitenanfang
Letzte Änderung 05.09.2016