Die Bedeutung von Biomasse in Österreich unter besonderer Betrachtung der Energieautarkie in Gemeinden und Regionen

Diese Diplomarbeit gibt eine Gesamtübersicht der Biomasse in Österreich. Sie beschreibt Arten der Biomasse, ihre Potenziale, ihre energetische Nutzung, Vor- und Nachteile, zeigt Beispiele von energieautarken Gemeinden und Regionen und macht einen Ausblick 2050.

Die Bedeutung von Biomasse in Österreich unter besonderer Betrachtung der Energieautarkie in Gemeinden und Regionen

Die Nutzung von Biomasse hat sowohl positive als auch negative ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen. Beim Einsatz von Biomasse ist darauf zu achten, dass die benötigten Flächen zum Anbau biogener Energieträger nicht mit jenen der Nahrungsmittelproduktion konkurrieren. Strom und Wärme aus Biomasse sind keinen witterungs- und saisonal bedingten Schwankungen unterlegen. Diesbezüglich ist die Biomasse fluktuierend auftretenden erneuerbaren Energieträgern überlegen und steht jederzeit bedarfsgerecht zur Verfügung. Jedoch wird Biomasse in Österreich bereits sehr intensiv genutzt. Es besteht daher ein nur geringes Wachstumspotenzial. Die Diplomarbeit nimmt eine Gemeinde unter die Lupe, welche bis 2020 energieautark sein will. Die Ausgangslage dafür ist optimal. Die Gemeinde verfügt über zahlreiche Kleinwasserkraftwerke, Bergstauseen, eine Biogasanlage sowie drei Fernwärmenetze. Bereits im Jahr 2008 lag der Autarkiegrad bei 75%.


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Letzte Änderung 05.09.2016