Abschätzung des Anteils zentraler Holzfeuerungsanalagen an den Staubemissionen in Deutschland

Inhalt:

Ziel dieser Kurzstudie ist es, eine objektive Einschätzung zum Anteil der Staubemissionen aus zentralen Holzfeuerungsanlagen im Vergleich zu denen aus Einzelraumfeuerungen zu erarbeiten. Ausserdem sollen zentrale Holzfeuerungsanlagen mit anderen Staubemittenten in Deutschland verglichen werden.

 

Zusammenfassung:

Im Durchschnitt der letzten Jahre sind die Staubemissionen von Holzfeuerungen gestiegen, währenddessen viele andere Verbrennungsanlagen entweder sinkende oder zumindest stabile Emissionen aufweisen.

Insbesondere Einzelraumfeuerungen weisen z.B. im Vergleich zu Holzpelletkessel viel höhere Staubemission auf. Die Verschärfung der Grenzwerte wird kurzfristig nur sehr bescheidene Verbesserungen erzielen, da die Anlagen in der Praxis unverändert betrieben werden können.

Automatische Holzfeuerungen mit Kessel (Pelletöfen, Scheitholzkessel, Pelletkessel, Holzhackschnitzelkessel) zeigen hingegen deutlich niedrigere Emissionswerte. Wegen der regelmässigen Nachweisforderung der Grenzwerte mit wiederkehrenden Messungen ist aber bei dieser Kategorie der finanzielle und organisatorische Betriebsaufwand höher. Dies könnte dazu führen, dass sich Betreiber von Holzfeuerungen trotzdem für Einzelraumfeuerungen mit höheren Staubemissionen entscheiden. 


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Letzte Änderung 13.09.2017