Biomass in the electricity system

«Biomass in the electricity system» ist eine Schwedische Studie zur Rolle von Biomasse in einem Elektrizitätssystem ohne oder sogar mit negativen CO2-Emissionen. Die Studie untersucht, wie Biomasse als Energieträger am besten eingesetzt werden kann.

Biomass in the electricity system

 

Biomasse kann in verschiedenen Systemen als Energiequelle eingesetzt werden. Eine Option, die negative CO2-Emissionen zur Folge hat, ist ein mit Biomasse betriebenes Kraftwerk, das CO2 bei der Verbrennung herausfiltert und speichert (Carbon Capture and Storage, CCS). Biomasse hat in diesem Szenario also die Rolle einer CO2-Senke.

Generell hat Biomasse als Energieträger den Vorteil, flexibel eingesetzt werden zu können. Sie bietet einen kosten-effizienten Ausgleich in Systemen, die vor allem auf Wind- und Sonnenenergie basieren. Mit Biomasse kann in Zeiten hoher Nachfrage zuverlässig Energie bereitgestellt werden.

Die Kosteneffizienz hängt von der Verfügbarkeit der Biomasse ab. Je nach Verfügbarkeit bieten sich verschiedene Kraftwerkstypen an. Kraftwerke können mit Biomasse, Biomethan oder mit Unterstützung von Erdgas betrieben werden und über CCS verfügen.

Unabhängig vom Kraftwerk muss aber beachtet werden, dass die nachhaltig produzierbare Menge an Biomasse als Energieträger begrenzt ist und Biomasse auch für andere Zwecke, wie z.B. die Ernährung oder Ökosystemleistungen verwendet wird.


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Letzte Änderung 20.01.2020