Projekt HARVE - Holzaschen in der Schweiz

In der Schweiz fallen jährlich rund 75‘000 t Aschen aus der Verbrennung von Holz (Holzaschen) an. Diese sollen gemäss der am 1. Januar 2018 in Kraft getretenen Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (VVEA, SR. 814.600) nach Möglichkeit verwertet werden. Voraussetzung für eine Verwertung sind belastbare Daten zu Mengen, Qualitäten und Herkünften der anfallenden Holzaschen. In diesem Dokument findet sich ein Grundkonzept der Massenflüsse und der Pooling-, Verwertungs- und Entsorgungsmöglichkeiten für zwei Pilotregionen. Dazu auch eine Validierung in der Praxis dieses Grundkonzeptes mit Ascheproduzenten und den beteiligten Logistikern, Verwertern, Entsorgern und Behörden.

Projekt HARVE -  Holzaschen in der Schweiz

 

Das Projekt HARVE (Holzaschen in der Schweiz – Mengenflüsse und Logistik) verfolgt das Ziel, die Grundlagen und Anforderungen für zukünftige, regionale Verwertungs- und Entsorgungslösungen für Holzaschen zu erarbeiten und diese in einem Leitfaden zusammenzufassen. Zu diesem Zweck werden schweizweit die Massenflüsse der Holzaschen nach Aschentyp, Standort und nach der zum Einsatz kommenden Anlagengrösse erfasst und dokumentiert. Die Ermittlung der anfallenden Aschemengen erfolgt so weit als möglich mit Hilfe von repräsentativen Erhebungen bei den Anlagenbetreibern. Auf Basis dieser Daten werden Konzepte für die Sammellogistik und ein Pooling zur Vorbehandlung und Verwertung/Deponierung erarbeitet. Darin integriert sind Aspekte der Optimierung des Analyseaufwandes und der Qualitätssicherung. Ein spezielles Augenmerk liegt auf den Anforderungen zur Arbeitshygiene bei Lagerung, Transport, Handling, Verwertung und Ablagerung.


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Ultima modifica 16-12-2021